Spill-over-Effekt

Der Begriff "Spill-over-Effekt" ist ein eingedeutschter Begriff und stammt ursprünglich aus dem englischen Sprachraum. Übersetzt bedeutet to spill soviel wie „verschütten“ oder „überlaufen lassen“.

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Der Spill-over-Effekt bezeichnet einen so genannten Übertragungseffekt. Dieser Effekt tritt dann auf, wenn ein stattfindendes Ereignis oder ein Zustand entsprechende Auswirkungen auf ein anderes Ereignis oder einen anderen Zustand hat.

Neben der Bedeutung für wirtschaftspolitische und wirtschaftstheoretische Aktivitäten findet er unter Anderem auch im Bereich Marketing entsprechende Anwendung.

Im Finanzbereich bezeichnet der Spill-over-Effekt die Image-Wirkung, die eine Bank auf einen anderen Vorstellungsinhalt hat. Die Wirkung kann auch in umgekehrter Weise eintreten. Dieser Ausstrahlungseffekt oder auch Partizipationswirkung kann nicht nur positive Wirkung haben. Im negativen Fall wird dieser Effekt als Kannibalismus-Effekt definiert.

Auch bei absatzpolitischen Maßnahmen kann es zum Beispiel bei der Werbung für Festgeldanlagen zu einer Wirkung kommen, die über die ursprüngliche Zielsetzung hinaus geht. So ist es möglich, dass die Aktiendepots zunehmen.

Betrachtet man so genannte externe Effekte unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten, können diese ebenfalls als Übertragungseffekt bezeichnet werden. Im Rahmen der EU (Europäische Union) hat der Spill-over-Effekt Auswirkungen auf Entscheidungen, die auf nationaler politischer Ebene getroffen werden. So kann die Überführung bestimmter Politikbereiche an die Union zur Folge haben, dass sich auch in Bereichen, die damit zusammenhängen, eine Tendenz zur Vergemeinschaftung entwickelt.

 
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