Spekulationsblase, extrinsische

Unter einer extrinsischen Spekulationsblase versteht man den raschen Anstieg eines Aktienkurses auf Grund äußerer Einflüsse, speziell Käufe von Aktionären und Spekulanten. Der Begriff „extrinsisch“ bedeutet dabei soviel wie „von außen her“ oder „nicht aus eigenem Antrieb“.

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Spekulanten haben Augen und Ohren für gute Geschäfte immer sehr weit geöffnet. Gibt es nun sehr stark nachgefragte Anlageoptionen auf dem undurchsichtigen Aktienmarkt und ein Anleger kauft sich sofort diese Aktie, geschieht das in der Erwartung – also in der Spekulation – eines Gewinnes. Weiterhin ist es klar, dass der Kurs der Aktie steigt, wenn durch die sofortigen Käufe der Anleger diese Aktie in die Höhe schießt. Was folgt daraus? Die Aktie wird als steigende Aktie (High Flyer) berühmt und weitere Anleger folgen diesem Beispiel, um ein Stück von diesem Kuchen ab zu bekommen. In dem Glauben, dass die bisherigen Käufer Etwas von ihrem Fach verstehen und etwas Einzigartiges über diese Aktie wissen, kaufen noch mehr Anleger diese Aktien ein. Folglich beleibt der Kurs stetig steigend (Runup). Somit ist die extrinsische Spekulationsblase mit einem Dominoeffekt vergleichbar.

 
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