Sitzgeld

Das Sitzgeld – besser bekannt als Platzgeld – hat einige Verwendungsgebiete. So findet man es unter Anderem in der Politik, Religion, Gastronomie, Behörde, Unternehmen, Gerichtsbarkeit etc.

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Sitzgeld in der Politik


Berät ein Ausschuss – beispielsweise gibt es einen Beschluss im Stadtrat zu diskutieren – erhält jeder Teilnehmer als Aufwandsentschädigung ein so genanntes Sitzgeld. Im Zusammenhang mit politisch orientierten Parteien oder Zusammenschlüssen ist das Sitzgeld besser bekannt als Taggeld, Diät oder auch Diurnum.

Sitzgeld in Religion bzw. Kirche


Eine spezielle Form vom Kirchengeld kann das Sitzgeld ebenso meinen. Zieht eine Person in eine neue Kirchengemeinde, wird dieses Sitzgeld als Kirchengeld fällig.

Sitzgeld in der Gastronomie


Im Gaststättengewerbe ist es heutzutage kaum üblich, einen Mindestverzehrwert anzusetzen. Doch auch dieser Mindestverzehrwert im Gaststättengewerbe bezeichnet man als Sitzgeld.

Sitzgeld in Behörde oder Unternehmen


Arbeitet man in einer Behörde, gibt es einen Mindeststandard an Arbeitsleistung zu erfüllen. Derjenige, der diesen Mindeststandard maßgebend erfüllt hat, erhält als eine Art Prämie das Sitzgeld. Dieses Sitzgeld wird sowohl in Behörden, als auch in Unternehmen gezahlt, wobei der Schwerpunkt eher in dem behördlichen Bereich liegt.

Sitzgeld in der Gerichtsbarkeit


Werden zu einer Gerichtsverhandlung Schöffen hinzugezogen, werden auch diese für ihren Aufwand entschädigt. Auch hier spricht man von einem so genannten Sitzgeld, wobei der Begriff Schöffengeld gebräuchlicher ist. Überall also, wo eine eigentlich ehrenamtliche, aber verpflichtende Teilnahme vonnöten ist, wird das so genannte Sitzgeld an die Teilnehmer ausbezahlt. In der Politik richtet sich das Sitzgeld weiterhin nach dem Rang der Teilnehmer.

 
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