Schwundgeld

Der Begriff Schwundgeld wird im Zusammenhang mit der Forderung nach einer Reform des Geldwesens verwendet. Es ist auch unter der Bezeichnung „umlaufgesichertes Geld“ bekannt.

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Dollar, Euro und Yen gehören nicht zu den umlaufgesicherten Währungen. Mit einer Umlaufsicherung ausgestattet sind einige andere regionale Komplementärwährungen. Die Umlaufsicherung ist nichts Anderes als eine Bargeldsteuer, die fällig wird, sobald Geld „gehortet“ wird. Sie ist einfach zu umgehen, indem Investitionen getätigt, Kredite gewährt werden oder verstärkt konsumiert wird.

Der Zweck des Schwundgeldes ist eine Stabilisierung der Wirtschaft. Außerdem soll der Geldumlauf schnell und fließend funktionieren. Das Zahlungsmittel soll dadurch im volkswirtschaftlichen Kreislauf verbleiben. Ein derartiges Prinzip wurde in Ägypten im ersten Jahrhundert v. Chr. und auch im Mittelalter in Europa praktiziert. Später griff die Freiwirtschaftstheorie dieses Prinzip auf. Umlaufgesichertes Geld verliert nicht an Wert, wie es bei inflationärem Geld der Fall ist. Hier bleiben Einkommen und Preise konstant.

Die Höhe der Umlaufsicherung für Bargeld ist festgesetzt. Ein bestimmter Anteil des Nominalwertes des Geldscheins auf einen bestimmten Zeitraum bildet die Höhe der Umlaufsicherung. Sobald Kosten für die Umlaufsicherung für den Geldscheinbesitzer entstehen, ist die Rede von einer Umlaufsicherungsgebühr.

 
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