Schwellenwert

Der kleinstmögliche Wert einer physiologischen, physikalischen oder sonstigen Größe, der eine wesentliche Änderung auslöst oder markiert, wird als Schwellenwert bezeichnet. Gebräuchlich ist auch der Begriff Schwellwert, der allerdings grammatikalisch nicht korrekt ist.

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Im Finanzbereich bezeichnet der Schwellenwert auch den Wert, der von der Zentralbank bereits im Voraus festgelegt wird und die Höhe der bereitgestellten Liquidität kennzeichnet, deren Erreichen das Signal zu einem notwendigen Margenausgleich ist.

Außerdem gibt der Schwellenwert den Betrag über die Höhe des haftenden Eigenkapitals des Schuldners an, bei deren Erreichen ein Kreditinstitut verpflichtet ist, eine Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers zu veranlassen. Diese Verpflichtung ist im § 18 des Kreditwesengesetzes (KWG) fest verankert.

Schwellenwerte treten in den verschiedensten Bereichen auf. So spielt er auch im Vergaberecht eine wichtige Rolle. Hier ist festgelegt, dass alle Ausschreibungen, die oberhalb des Schwellenwertes liegen, einer europaweiten Durchführung bedürfen.

Schwellenwerte gibt es auch in der Elektronik, in der vergleichenden Verhaltensforschung und in der Politik. Vor allem im letzten Sektor sind sie sehr geläufig. Beispiel hierfür ist die prozentuale Hürde, die Parteien überwinden müssen, um im Bundestag einzuziehen.

Auch im Bereich der gentechnisch veränderten Lebensmittel hat der Schwellenwert eine große Bedeutung. Hier wird durch den Schwellenwert die zulässige Menge der gentechnisch veränderten Organismen, die ohne zusätzliche Kennzeichnung in Saatgut oder Lebensmitteln vorkommen dürfen, festgelegt.

 
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