Schwankungsrückstellung

Schwankungsrückstellungen findet man bei Versicherungsgesellschaften und sie dienen dazu, einen Ausgleich der Schwankungen im Schadensverlauf zu bewirken.

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Auch Banken bilden Rücklagen, um Schwankungen des Volumens der Kreditausfälle kompensieren zu können. Dazu werden Passivposten in der Bilanz gebildet, die diese Schwankungen auffangen sollen. Derartige Rückstellungen sind ebenfalls als Schwankungsrückstellungen bekannt.

Schwankungsrückstellungen sollen in jedem Fall einen Ausgleich von Schwankungen in der Entwicklung der Wirtschaft bewirken. Es sind praktisch eiserne Reserven, die nur im absoluten Bedarfsfall zum Einsatz kommen. Die gebildeten Rücklagen werden als Passivposten in der Bilanz verbucht. Werden die Rücklagen nicht gebraucht, so werden sie auch nicht ausgegeben oder anderweitig verwendet. Sie dienen so lange als Schwankungsrückstellung, bis sie unbedingt gebraucht werden.

Schwankungsrückstellungen sind absolut üblich am Markt. Jedes größere Unternehmen der Finanzbranche besitzt eine solche Bilanzposition. Dadurch können auch unvorhersehbare Ereignisse am Kapitalmarkt aufgefangen werden. Rückstellungen sichern ein Unternehmen ab und gewährleisten eine Zahlungsfähigkeit auch in Krisenzeiten. Wer über Rückstellungen verfügt, kann seinen Verpflichtungen auch gerecht werden, wenn Umsätze sich in eine negative Richtung entwickeln. Dadurch wird Zeit gewonnen, um die Lage zu entspannen und das Unternehmen wieder zu stabilisieren. Schwankungsrückstellungen sind bei großen Versicherern und Kreditinstituten immer vorhanden.

 
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