Schock-Bewältigung, monetäre

Als monetäre Schock-Bewältigung gelten alle Maßnahmen einer Zentralbank, um sich an unvorhergesehene und plötzlich auftretende Herausforderungen anzupassen.

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Situationen, in denen sich eine Zentralbank an unvorhergesehene Vorkommnisse anpassen musste, gab es in der Vergangenheit schon viele.

Als 1999 die frisch gegründete Europäische Zentralbank (EZB) den Euro als neue Währung einführte, war plötzlich ein steiler Anstieg der Erdölpreise zu verzeichnen. Durch diese Entwicklung stürzten im Jahre 2000 alle Aktienmärkte weltweit ein. Der Afghanistan-Krieg und auch der Irak-Krieg brachen aus und bewirkten ebenfalls einen externen Schock.

Derartige Ereignisse sind weder berechenbar noch vorhersehbar und können zu schweren Finanzkrisen führen. Der Anschlag auf das World Trade Centre in New York folgte und führte zu einer weltweiten Krise auf den Finanzmärkten. Doch die Geldpolitik konnte all diese externen Schocks bewältigen und stabilisierte die Lage am Finanzmarkt.

Monetäre Schock-Bewältigung tritt immer dann ein, wenn ein unvorhersehbares Ereignis die Finanzmärkte durcheinander bringt. Das können

- Naturkatastrophen wie Überflutungen, Erdbeben oder Wirbelstürme,
- Kriege,
- Revolutionen oder
- andere politische Ereignisse

sein. Sobald ein Staat zahlungsunfähig wird, hat auch dies fatale Auswirkungen auf die weltweite Geldpolitik. In solchen Situationen tritt monetäre Schock-Bewältigung ein, um die Lage auf den Weltfinanzmärkten wieder anzupassen. Die Geldpolitik muss in solchen Fällen entsprechend reagieren, um schwerwiegende Folgen zu verhindern.

 
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