Schatzwechsel

Schatzwechsel sind Wechselverbindlichkeiten der Länder, des Bundes und seiner Sondervermögen. Dabei handelt es sich um Solawechsel (Eigenwechsel), die eine Laufzeit von bis zu 3 Monaten haben. Diese werden abgezinst emittiert (Diskont- bzw. Abzinsungspapiere).

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Schatzwechsel weisen im Gegensatz zu Schatzanweisungen einen bedeutenden Unterschied auf. Sie haben eine wesentlich kürzere Laufzeit von maximal 90 Tagen (Deutschland). Folglich sind es sehr kurzfristige Schuldverschreibungen. Erwirbt jemand Schatzwechsel, so werden ihm beim Kauf die Zinsen sofort mit ausgezahlt. Die Zinsen werden schon vorab vom Anlagekapital abgezogen. Dieses Vorgehen wird als Diskontierung bezeichnet.

In dem Moment, in dem ein Anleger einen Schatzwechsel oder eine Schuldverschreibung kauft, wird ein Kredit an den Emittenten (Bund, Länder, Sondervermögen) gewährt. Der Emittent muss diesen an den Anleger zurückzahlen. So erhöhen Staat oder Unternehmen ihr Fremdkapital.

Schatzwechsel werden in den USA als Treasury Bills bezeichnet und sind in Deutschland kaum noch gebräuchlich. Sie werden in den USA in einer Stückelung von mindestens 10.000 US-Dollar bis maximal 1.000.000 US-Dollar ausgegeben. Die Laufzeit ist unterschiedlich und kann 91, 182, 273 und 365 Tage betragen.

 
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