Saalhändler

Die Saalhändler, die im Finanzenglisch auch „Locals“ genannt werden, sind in den Vereinigten Staaten an der Börse tätige Händler. Der Name begründet sich in der Tatsache, dass diese Händler, anders als andere Broker, ihre Geschäfte direkt auf dem Börsenparkett, also im Börsensaal, abwickeln.

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Saalhändler handeln bereits seit über 160 Jahren entweder für sich selbst oder in Vertretung für andere Unternehmen oder Personen so genannte Termingeschäfte aus. Sie versuchen, aus den kleinsten Kursschwankungen durch Kauf und Verkauf der Aktien oder Optionen Gewinne zu erzielen.

Gerade aus vielen Wall Street Filmen kennt man diese wild gestikulierende Gattung der Broker, die sich mit Geschrei gegen den Nebenmann durchsetzen muss und doch nie den Überblick über Ihre Geschäfte verliert. Auf der einen Seite haben sie das Ohr am Markt und auf der anderen den potentiellen Kunden an der Leitung.

Durch die Verbreitung der EDV-gestützten Börsengeschäfte verlieren die Saalhändler zunehmend an Bedeutung. Auf dem virtuellen Börsenparkett können nun unabhängig von den Saalhändlern - aber trotzdem in Echtzeit - Termingeschäfte gemacht werden. Im Wandel der Zeiten müssen die noch aktiven Saalhändler umdenken und sich mit den Möglichkeiten des Telekommunikationszeitalters wie dem Internet vertraut machen, denn auch die Saalhändler merken, dass sich ihre Kunden über dieses Medium mit ihnen in Verbindung setzen.

 
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