Low Income Countries (LIC)

Mit Low Income Contries (kurz LICs) bezeichnet man in der entwicklungspolitischen Fachsprache allgemein Länder mit einem extrem niedrigen Lebensstandard in der Bevölkerung, d.h. Länder mit niedrigem Einkommen. Maßgebend ist dabei das Pro-Kopf-Einkommen.

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Für die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds (IWF) gelten aber noch andere Maßstäbe, die zur Vergabe von Krediten und weiteren Unterstützungsmaßnahmen angelegt werden. Dabei spielen in den betreffenden Ländern unter anderem

- die Versorgung mit Trinkwasser oder
- der Anteil an Analphabeten,
- die Lage des Finanzsystems sowie
- die Bevölkerungsgesundheit,

die zur Bewertung für das Merkmal „Low Income Country“ herangezogen werden, eine Rolle. Schätzt beispielsweise die Weltbank die Förderwürdigkeit eines Landes ein, so operiert sie mit dem Begriff „Low Income Country“, der mit dem Pro-Kopf-Einkommen bzw. mit dem Bruttonationaleinkommen-pro-Kopf verbunden ist und gleichfalls als Datenbasis fungiert. So existierten für die Weltbank im Jahr 2004 rund 61 Länder mit dem Merkmal „Low Income Countries“. Um innerhalb der Low Income Countries weiter zu differenzieren, gibt es den Begriff „Low Income Food Deficit Countries“, der zusätzlich Länder und Staaten mit großen Ernährungsproblemen herausfiltert. Eine weitere Unterscheidung sind Länder mit mittlerem Einkommen, die „Middle Income Countries (MIC)“.

 
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