Langläufer

Als Langläufer werden Anleihen, festverzinsliche Wertpapiere oder Kapitalmarktfloater bezeichnet, die bis zur Tilgung über eine lange Laufzeit verfügen. Meistens geht es dabei um 15 bis 30 Jahre. Gemeint sein kann die Gesamtlaufzeit aber auch eine noch längere Restlaufzeit.

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Fonds, die vorrangig in solche Wertpapiere investieren, nennen sich Langläuferfonds und reagieren wesentlich empfindlicher auf Zinsänderungen als Kurzläufer. In Zeiten steigender Zinsen kommen sie deshalb weniger zur Geltung als in Phasen fallender Zinsen, da sich dann bessere Kurschancen bieten. Auch langlaufende Anleihen erfahren bei Zinssteigerungen eine negative Kursentwicklung. Umso höher die Restlaufzeit ist, desto größer sind die Kursverluste. Bei Anleihenfonds ist somit die Wertentwicklung umgekehrt proportional zur Veränderung des Zinsverhaltens.

Typische Langläufer wie Bundesanleihen sind börsengehandelte Schuldverschreibungen mit einer bis zu 30-jährigen Laufzeit. Sie haben im deutschen Kapitalmarkt aber auch im Ausland eine bedeutende Stellung.

Daneben gibt es noch Langläufer-Anleihen, die von den Ländern, Gemeinden und sonstigen öffentlich-rechtlichen Körperschaften heraus gegeben werden. Langfristige Dollar-Anleihen hingegen sind festverzinsliche Wertpapiere auf US-amerikanischer Währung.

 
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