Kursdifferenzgeschäft

Ein Kursdifferenzhandel ist der Ankauf eines Terminkontrakts und der gleichzeitige Verkauf eines ganz anderen Titels, um einen Gewinn aus den Kursunterschieden beider Werte zu erreichen. Dies wird vor Allem an Warenbörsen vorgenommen.

Definition weiterlesen
Deutschland-Kreditkarte auf Bezahlen.de

Ein Differenzhandel ist sowohl als Intramarktgeschäft an der eigenen Börse als auch als Intermarktgeschäft zwischen zwei kursunterschiedlichen Börsen möglich.

Der Handel ist nicht zu verwechseln mit Arbitragegeschäften, da es hier darum geht, Kursunterschiede gleichartiger Papiere an verschiedenen Börsen auszunutzen. Allerdings kann man diese beiden Geschäfte ähnlich sehen.

Durch einen Kursdifferenzhandel gleichen sich die Preise in beiden Märkten einander an, so dass dieses Handelsprinzip zeitlich nur sehr begrenzt funktioniert. Auf Grund der theoretischen Gleichzeitigkeit beider Transaktionen hat der Händler bei wenigen Nettoausgaben einen risikofreien Gewinn erzielt. Besonders verbreitet ist dies im Devisenhandel, der fast ausschließlich über Differenzgeschäfte zwischen unterschiedlichen Währungen abgewickelt wird.

Beim Kursdifferenzhandel werden Börsengeschäfte nicht zum tatsächlichen Erwerb von Waren oder Wertpapieren durchgeführt, sondern sind nur auf den möglichen Gewinn aus den Kursunterschieden gerichtet. Die kleinsten Wertschwankungen zwischen Geldkurs und Briefkurs können mit geringstem Kapitaleinsatz umfangreiche Handelsvolumina zur Folge haben. Gehandelt wird mit Waren, Indizes, Aktien sowie Anleihen und spekuliert werden kann auf fallende und auf steigende Kurse. Ökonomisch betrachtet gelten Differenzgeschäfte als vorteilhaft, weil sie für Markteffizienz sorgen.

 
  • WhatsApp