Kursausbruch

Ein Kursausbruch bezeichnet die plötzlich verlaufende und unvorhersehbare Kursbewegung an der Börse. Diese können sowohl drastisch nach oben gehen, als auch nach unten sinken und einen Kurseinbruch darstellen.

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Teilweise werden Kurse auch in betrügerischer Absicht künstlich hochgetrieben. Derartige Aktionen sind jedoch selbst von den Aufsichtsbehörden kaum von dem normalen und durch Marktkräfte initiierten Handelsgeschehen zu unterscheiden. Ein Kursausbruch kann auch durch das Überwinden eines markttechnischen Widerstands ausgelöst werden. Wird etwa ein Kreuzwiderstand in den Charts durchbrochen, ist der Aufwärtstrend eines Wertes oft nicht mehr zu stoppen und es kann zu außerordentlichen Kurssteigerungen kommen. Eine andere, aber in der Konsequenz ähnlichem Verlauf ist beim Ausbrechen des Kurses aus einer Formation möglich. Wird der Ausbruch anschließend von ansteigendem Volumen begleitet, ist auf Grund der Unterstützungswirkung eine weiter hoch gehende Kursbewegung zu erwarten. Allgemein senkt eine abnehmende Kaufbereitschaft der Anleger die Wahrscheinlichkeit eines Kursausbruchs.

Bei einem drohenden Kursausbruch nach unten auf Grund geringer Nachfrage kaufen Unternehmen mitunter eigene Aktien oder Anleihen an, um den Kurs stabil zu halten. Ein Kurseinbruch kann auch beim Platzen einer Spekulationsblase entstehen, wenn zu hohe Gewinnerwartungen nicht erfüllt werden konnten. Der folgende massenhafte Verkauf von Aktien lässt den Kurs sinken und Panikverkäufe der Anleger führen anschließend zum Kursausbruch nach unten.

 
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