Kreditplafondierung

Die Kreditplafondierung ist ein geldpolitisches Instrument der Zentralbank zur Beschränkung der Kreditvergabe und folglich auch der Buchgeldschöpfung der Banken, d.h. das Geldmengenwachstum wird eingeschränkt.

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In dieser Maßnahme legt die Zentralbank in periodischen Zeitabständen, die üblicherweise jährlich sind, eine bestimmte Kreditzuwachsrate fest. Die Banken sind verpflichtet, ihre Krediterweiterungen bis zu dieser Rate zu beschränken. Der Gesamtbetrag, der zur Kreditgewährung für gewisse Zwecke zur Verfügung steht, wird damit Kreditplafond genannt.

Allerdings ist die Kreditplafondierung nicht gesetzlich geregelt, sodass die Vereinbarung zwischen den Banken und der Zentralbank auf freiwilliger Basis erfolgen kann. Jedoch ist eine gesetzliche Vereinbarung nicht ausgeschlossen.

Eine verordnete Begrenzung der Kreditaufnahmemenge birgt auf Grund ihrer generellen Vorgabe die Gefahr von unbeabsichtigten negativen Folgen auf bestimmte Teilbereiche der Wirtschaft.

 
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