Korrelation

Unter der Korrelation (auch Wechselwirkung) versteht man im Allgemeinen einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen zwei statistischen Größen (Variablen). Hierbei differenziert man positive Korrelationen (Je mehr Sonne, desto schönere Blumen) und negative Korrelationen (Je mehr Autos, desto weniger Fahrräder).

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Bezogen auf die Finanzwelt findet man eine Korrelation vor Allem bei Geld- und Kapitalanlagen. Dabei bezieht man sich auf die Beziehung zwischen den Risiken einzelner Anlagen und dem Gesamtrisiko des Portfolios eines Anlegers. Demnach ist Folgendes gesagt:

Je weniger die einzelnen Anlagen in einer Beziehung zueinander stehen (korrelieren), desto geringer ist auch das Gesamtrisiko des Portfolios.

So spricht man beispielsweise von einer positiven Korrelation (Je mehr …, desto …), wenn man fast ausschließlich einzelne Aktien in seinem Depot hat. Je mehr einzelne Anteile vorhanden sind, desto größer ist auch das Gesamtrisiko, da bei einem Kursverfall der einen Aktie in der Regel auch ein Wertverlust der anderen Aktien zu verzeichnen ist. Im Gegensatz dazu definiert man eine negative Korrelation in diesem Bereich damit, dass beispielsweise bei einem größeren (überwiegenden Anteil) an Rentenpapieren das Risiko der Aktienwerte (Kapitalverlust) eher gemindert (aber nicht abgewendet) wird. In diesem Zusammenhang wird auch deutlich, dass eine Diversifikation im Portfolio eines Kunden unumgänglich ist, wenn Risiken zumindest teilweise gemindert werden sollen.

 
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