Konsumschwäche

Eine allgemeine Konsumschwäche liegt vor, wenn die Verbraucher weniger Waren kaufen als nach der Entwicklung der voran gegangenen Jahre zu erwarten wäre. Die Zurückhaltung beim Konsum geht zumeist mit einem Anstieg der Sparquote einher.

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Eine solche Konsumschwäche hat Auswirkungen sowohl auf die Realwirtschaft als auch auf den Finanzmarkt. Unternehmen, die ihr Geld mit der Produktion oder dem Verkauf von Waren verdienen, müssen Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. Die verschlechterte Ertragslage hinterlässt Spuren an den Börsen, wo die Aktien jener Unternehmen an Wert verlieren, die besonders stark von der Entwicklung des privaten Konsums abhängig sind.

Wenn vom Konsum keine positiven Impulse ausgehen und es zu einer Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Lage kommt, verstärkt sich der Effekt noch einmal selbst, denn in wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt die Angst der Menschen vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Die Verunsicherung führt zum Aufschub größerer Investitionen und zur abermaligen Erhöhung der Sparquote.

Ursachen für eine Konsumschwäche können jedoch auch in gestiegenen Lebenshaltungskosten liegen. Bei steigender Inflation sinkt ebenfalls die Neigung der Verbraucher, für langlebige Güter Geld auszugeben. In der Folge sinkt die Nachfrage insbesondere nach hochpreisigen Produkten wie Autos, Möbeln oder Unterhaltungstechnik.

 
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