Internationalisierung

Mit dem Begriff „Internationalisierung“ bezeichnet man allgemein die Ausweitung und Vernetzung nationaler Wirtschafts-, Kommunikations-, IT-, und sonstiger Prozesse auf andere bzw. mit anderen Staaten. Dabei ist die Begriffsdefinition abzugrenzen von der Globalisierung, da diese sich automatisch auf die gesamte Welt bezieht. Internationalisierung hingegen kann sich auch auf einen eingeschränkten Kreis mehrerer Staaten konzentrieren.

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Bezogen auf Unternehmen – und speziell im Finanzwesen auf Kreditinstitute – meint die Internationalsierung also die Ausbreitung des eigenen Absatzmarktes und der Tätigkeit über die Landesgrenzen hinaus (Dezentralisierung). Eine Bank bietet also ihre Dienstleistungen auch im Ausland an, eröffnet dort entsprechende Zweigstellen und lagert teilweise sogar Geschäftsprozesse aus.

Gründe für eine solche Internationalisierung können unter Anderem sein:

- Absatzsicherung und –ausdehnung
- Lohnkosten senken (günstigere Arbeitskräfte etc.)
- Einfuhrbeschränkungen umgehen (Erwerb/ Verkauf direkt im entsprechenden Land)
- Unabhängigkeit von den Devisenkurse und deren Entwicklung schaffen
etc.

Neben dieser Bedeutung findet die Internationalsierung aber auch in weiteren Bereichen Anwendung. So spricht man beispielsweise auch im Zusammenhang mit der nationalen Wirtschaft und deren Verknüpfung mit der Weltwirtschaft davon. Anhaltspunkte dazu liefern unter Anderem steigende Ex- und Importwerte sowie zunehmende Beschäftigung einheimischer Arbeiter in ausländischen Zweigstellen.

Allerdings kann die Internationalsierung im eigentlichen Sinnen nicht wirklich gemessen werden. Sie entwickelt sich eigenständig und ist von vielen Faktoren beeinflussbar.

 
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