International Bank Account Number (IBAN)

Die International Bank Account Number, kurz IBAN, ist die international einheitliche und strukturell standardisierte Bankkontonummer eines Girokontos. Sie wurde vom Europaen Banking Committee for Banking Standards (ECBS) entwickelt und ist rechtlich in der ISO-Norm 13616:2003 festgelegt (ISO = International Standards Organisation).

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Deutschland-Kreditkarte auf Bezahlen.de

Mir die Einführung der IBAN sollte der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr vereinfacht und vereinheitlicht werden. Die Einheitlichkeit wird unter Anderem im Aufbau der IBAN erkennbar, da er standardisiert und vorgeschrieben ist. Die Kredit- und Clearinginstitute haben dadurch die Möglichkeit, den Datenaustausch zu automatisieren und demzufolge auch zu beschleunigen.

Sowohl die Registrierung der International Bank Account Number eines Kontos als auch die Abwicklung der Zahlungen erfolgen über das S.W.I.F.T.-System (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication).

Der Aufbau der IBAN, die maximal 34 Stellen haben darf, ist wie folgt geregelt:

•    2-stelliger Ländercode gemäß ISO (Buchstaben; z.B. DE für Deutschland)
•    2-stellige Prüfziffer gemäß ISO (Ziffern)
•    max. 30-stellige Kontoidentifikation (alphanumerisch; Buchstaben und/oder Ziffern)

Beispiel für Deutschland:

DEppBBBBBBBBKKKKKKKKKK

DE = Ländercode (für Deutschland so in IBAN integriert)
pp = 2-stellige Prüfziffer (variiert)
B = 8-stellige Bankleitzahl des Kreditinstitutes
K = 10-stellige Kontonummer

Die IBAN-Standards sind allerdings noch nicht für alle Länder definiert. Deshalb ist es bisher auch noch nicht möglich, dass jeder Kontoinhaber eine IBAN besitzt und diese nutzen kann. Innerhalb der Europäischen Union (EU) ist die International Bank Account Number aber Pflicht und muss für grenzüberschreitende Zahlungen immer genutzt werden.

 
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