Implizite Volatilität

Die implizite Volatilität (auch eingepreiste Volatilität) ist eine Kennzahl zur Ermittlung der zu erwartenden Preisschwankungen eines Basiswertes vor Allem bei Optionen, aber auch bei sonstigen derivativen Finanzinstrumenten, auf Grundlage der aktuellen Marktpreise und nicht auf Basis von Vergangenheitswerten.

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Die wichtigsten Daten zur Ermittlung dieser Kennzahl sind folglich:

- aktueller Kurs des Basiswerts
- Basispreis
- Restlaufzeit der Option/ des Derivates
- Zinssatz für risikolose Kapitalanlagen
- Marktpreis der Option/ des Derivates (Briefkurs)

In Fachkreisen wird die implizite Volatilität auch oft als Mittelkurs bezeichnet. Damit kann eine Differenzierung von Option erfolgen, die zwar auf den gleichen Basiswert bezogen sind, allerdings bezüglich deren Restlaufzeiten und Preise differenziert werden müssen.

Die implizite Volatilität ist ein wichtiger Indikator zur Bestimmung des Risikos eines Investments. Wichtigster deutscher Index für die implizite Volatilität ist der VDAX. Dieser Index gibt die implizite Volatilität von Standardwerten auf den DAX (Deutscher Aktienindex) wieder.

Üblicherweise kommt es bei steigenden Aktienkursen zu fallenden impliziten Volatilitäten und umgekehrt. Allerdings haben niedrige Werte nicht stets eine positive Wirkung.

 
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