High Watermark-Methode

Die High Watermark-Methode beschreibt ein Prinzip, das bei der Berechnung von Gebühren für Hedge-Fonds zum Einsatz kommt. Als High Watermark (dt.: Höchststand, eigentlich: Hochwasser), gilt dabei zumeist das bis dato beste Ergebnis, ermittelt zum Beispiel in Form von Index-Punkten.

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Dieser Punktestand wird dann zur Messlatte für die künftige Arbeit der Fondsmanager bestimmt. Bleibt der Wert eines Fondsanteils unterhalb der Marke, erhält die Gesellschaft keine performanceabhängige Gebühr vom Anleger. Erst wenn die alten Höchstkurse wieder erreicht wurden und die Rendite anschließend weiter steigt, fließt wieder eine erfolgsabhängige Vergütung. Die High Watermark-Methode kann auch genutzt werden, um mögliche Verluste aus dem Vorjahr mit Gewinnen des laufenden Jahres zu verrechnen. Hat ein Fonds im Jahr zuvor beispielsweise 20 % seines Wertes eingebüßt, so müssen die Manager im aktuellen Jahr zunächst einmal entsprechenden Gewinn erwirtschaften. Erst nach dieser Kompensation gilt dann die Gewinnzone als erreicht, weshalb auch erst für ab diesem Zeitpunkt entstehende Gewinne Performancegebühren zu zahlen sind. Die Anwendung der High Watermark-Methode sorgt also für ein Höchstmaß an Übereinstimmungen der Interessen des Anlegers mit jenen des Fondsanbieters. Beide verdienen nur dann Geld, wenn der Fonds erfolgreich gemanagt wird. Investoren können zudem sicher sein, dass eine Fondsgesellschaft große Anstrengungen unternehmen wird, um möglicherweise aufgelaufene Verluste rasch auszugleichen.

 
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