Herfindahl-Index

Der Herfindahl-Index ist eher als Herfindahl-Hirschman-Index (HHI) bekannt und wird teilweise auch Hirschmann-Index genannt. Hierbei handelt es sich um die wichtigste Kennzahl im Rahmen der Konzentrationsmessung und dient der Angabe von Unternehmenskonzentrationen bzw. Konzentrationsrisiken.

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Grundlage für die Ermittlung des Index‘ ist die Verteilung von Objekten auf mehrere einzelne Gruppen. So wird beispielsweise der gesamte Absatz eines bestimmten Martktes auf eine gewisse Anzahl von Produzenten aufgeteilt. Mit Hilfe des HHI wird schließlich erfasst, wie hoch die Absatzkonzentration auf einen dieser Produzenten ist. Differenziert wird hierbei …

… der minimale HHI und
… der maximale HHI.


Die erste Variante liegt vor, wenn eine gleichmäßige Verteilung zu erkennen ist, wohingegen die zweite Positionen eine Konzentration auf einen Produzenten vorweisen kann.

Auch im Bereich der Kreditvergabe von Banken ist der Herfindahl-Index deshalb eine wichtige Größe, da hier die Konzentration von Krediten auf bestimmte Bereiche und Branchen der Kreditgeber gemessen wird. Mit Hilfe dieser Kennzahl versuchen die Institute zu vermeiden, in ein und derselben Branche zu stark Kredite zu vergeben, da die einzelnen Kreditnehmer enorm voneinander abhängen und so eine Insolvenz auch zum Untergang eines Anderen führen könnte.

Der Index kann allgemein Werte zwischen 0 und 1 annehmen. Dabei geht man von den folgenden Fakten aus:

H < 0,10 = minimaler HHI
H > 0,18 = maximaler HHI


Auch außerhalb von Banken zum Beispiel bei den Kartellbehörden, in der Marktforschung etc. kommt der HHi zur Anwendung.

 
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