Großbankenbonus

Ein Großbankenbonus benennt einen Vorteil in der Darlehensvergabe auf Grund der Größe der Bank. Sie kann demnach einen Kredit im Vergleich zu einer kleineren Bank zu günstigeren Konditionen anbieten.

Definition weiterlesen
Deutschland-Kreditkarte auf Bezahlen.de

Großbanken arbeiten in der Regel mit größeren Stückzahlen. Daher kaufen sie in größeren Mengen ein, was ihnen wiederum einen vorteilhaften Rabatt verschafft. In dieser Weise können die Institute ihre Fixkosten drücken. Diesen Vorteil können sie komplett oder teilweise an ihre Kunden und an Kreditnehmer weiterreichen.

Solche Banken beschäftigen bestens geschultes Personal, die die Kreditrisiken der Kunden bestens beurteilen können. Auf diese Art wird das Risikomanagement qualifiziert und die Risiken der Kreditvergabe minimiert. Das Rating der Bank steht gut da und begünstigt die Beschaffung des Geldes und ihrer Konditionen.

Ein weiterer Pluspunkt, der sich rechnet und an den Kunden weitergegeben werden kann, ist, dass Großbanken eine deutlich höhere Angebotskapazität und eine deutlich höhere Auslastung haben. Insgesamt erhöht das auch die Wirtschaftlichkeit eines solchen Kreditinstituts und macht die Angebote günstiger.

Fachleute haben andererseits festgestellt, dass der Großbankenbonus auch wieder schwindet. Das tritt demzufolge bei einer bestimmten Geschäftsgröße ein, wenn diese überschritten wird. Die Bank wird dann insgesamt schwerfälliger und unübersichtlicher mit der Folge, dass die Steuerung der Bankgeschäfte darunter leidet und weniger effizient wird.

 
  • WhatsApp