Granularität

Der Ausdruck „Granularität“, auch bekannt als Körnigkeit, geht auf das lateinische „Granum“ zurück, was mit „Korn“ übersetzt werden kann. In der Finanzwirtschaft bezeichnet der Begriff die Größenstruktur der Kredite, genauer gesagt kann damit das Verhältnis zwischen Klein- und Großkrediten in einem Kreditportfolio eines Kunden erfasst werden.

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Die Granularität ist somit eine Maßangabe zur Streuung der an einen Kunden vergebenen Kredite geordnet nach der Höhe der Kreditbeträge. Sie gibt die Größenstruktur der Kredite wieder. So kann für einen Kunden exakt die Anzahl und die Höhe der einzelnen Forderungen der Bank im Verhältnis zum Gesamtumfang aller gewährten Kredite einer Bank an ihre Kunden angegeben werden.

Die Granularität wird bei der Beurteilung von Kreditrisiken eines Portfolios berücksichtigt. Eine hohe Granularität wirkt sich laut Fachbranche unter gleichen Bedingungen risikomindernd aus und ist gemäß Basel II somit kapitalentlastend.

Man kann selbstverständlich auch unterschiedliche Granularitäten zwischen einzelnen Banken erfassen. Dies funktioniert mit Hilfe eines so genannten Granularitätsfaktors.

 
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