Gnome von Zürich

Das geflügelte Wort von den „Gnomen von Zürich“ brachte der britische Politiker und zweifache Premierminister James Harold Wilson, Baron Wilson of Rievaulx, auf. Er prägte den Begriff im Jahre 1956 und bezog sich damit auf bestimmte Schweizer Bankiers.

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Wilson beschimpfte sie als Gnome (=kleine, hässliche und verunstaltete Geister, die sich im Erdinnern aufhalten und einen Schatz hüten; treiben ihr Unwesen aus dem Verborgenen heraus), weil diese mit Spekulationen den Kurs des Britischen Pfunds drückten.

Die nicht gerade schmeichelhafte Übertragung auf die Banker von Zürich hatte damals auch damit zu tun, dass sich die Stadt zum Finanzplatz von internationalem Rang entwickelte. Längst ist die gesamte Schweiz ein international gefragter Bankplatz geworden. Drei Schwergewichte darunter sind die Großbanken

- Schweizerische Bankgesellschaft (SBG),
- Schweizerischer Bankverein und
- Schweizerische Kreditanstalt.

 
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