Gewinnerwartung

Die Gewinnerwartung ist grundsätzlich die Prognose von Unternehmen hinsichtlich des Umsatzes für die kommende Geschäftsperiode und den daraus resultierenden Gewinn für das Unternehmen.

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Die Ermittlung des Wertes basiert stets auf detaillierten Analysen der aktuellen Markt- und Unternehmenslage sowie entsprechenden Geschäftskonzeptionen, um eine realitätsnahe Prognose abgeben zu können.

Gewinnerwartungen findet man aber auch bei Finanzanlagen allgemein. Dabei handelt es sich um einen vorausberechneten Betrag bei Fälligkeit eines Finanzinstruments. Im Falle von Aktien handelt es sich dann um den Aktienkurs, berechnet als Summe der zu erwartenden Dividendenzahlungen, abgezinst mit einem risikofreien Zinssatz und der Risikoprämie, die von den Anlegern für die Aktienhaltung verlangt wird.

Bei Gewinnerwartungen handelt es also immer um Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Zukunftserwartungen.

Gewinnerwartungen eines Unternehmens können gesenkt, erhöht oder korrigiert werden. Nach unten korrigierte Gewinnerwartungen sind stets mit Schwierigkeiten verschiedenster Art für das Unternehmen verbunden. Sie können verursacht sein durch

- die Erhöhung von Energie- und Rohstoffpreisen,
- Fusionen, die außergewöhnliche Kosten nach sich ziehen,
- Verluste aus hohen Geschäftsrisiken,
- falsche Managemententscheidungen

und Vieles mehr. Aber auch die Nachfrage nach den Angeboten, Produkten oder Dienstleistungen des betreffenden Unternehmens regelt die Gewinnerwartung.

 
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