Geldsektor

Der Geldsektor umfasst sowohl Unternehmen wie Banken als auch Einrichtungen wie Börsen, Zentralbanken, Zahlungsverkehrssysteme und Aufsichtsbehörden, welche den Fluss des Geldes in einer Volkswirtschaft und weltweit organisieren und beeinflussen.

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Der Begriff „Geldsektor“ kann auch weiter gefasst werden, wenn die Versicherungswirtschaft mit einbezogen wird und beschreibt dann alle Unternehmen und Einrichtungen, die vorwiegend direkt mit Geld arbeiten.

Ein Teilbereich des Geldsektors ist der so genannte Finanzsektor. Dieser ist in Deutschland zum Beispiel nach dem „Drei-Säulen Modell“ aufgebaut. Dementsprechend besteht der Geldsektor des deutschen Bankwesens grob gesehen aus

- den Privatbanken,
- den Genossenschaftsbanken und
- dem öffentlich-rechtlichen Sektor mit den Sparkassen und Landesbanken.

Das Modell, welches in Deutschland zum Teil historisch gewachsen ist und zum Teil aus sozialpolitischem und demokratisch legitimiertem Willen entstand, steht in der Kritik der Europäischen Union (EU). Diese bevorzugt generell einen nach dem Vorbild der englischen und amerikanischen Tradition aufgebauten Finanzsektor.

Neben dem Finanzsektor bildet auch der so genannte Kreditsektor einen weiteren Teil des Geldsektors. Der Kreditsektor besteht dabei primär aus Unternehmen, die in die Vergabe der Kredite involviert sind.

Auch der Währungssektor bildet einen weiteren Teil des Geldsektors und hängt mit den anderen Sektoren desselben letztendlich eng zusammen.

 
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