Geldkapital

Das Geldkapital ist eine Form der Kapitalbeschaffung im Finanzierungsbereich von Unternehmen und meint alle ungebundenen Geldmittel, die jederzeit problemlos in flüssige Mittel umgewandelt werden können.

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So zählen beispielsweise die folgenden Positionen zum Geldkapital einer Unternehmung:

- Geldeinlagen eines Gesellschafters
- Bankkredite
- Bankguthaben
- Aktienanleihen
- allgemeiner Kassenbestand
etc.

Geldkapital kann aber auch noch völlig anders definiert werden. So ist es beispielsweise auch Geld, das explizit für bestimmte Investitionsvorhaben vorgesehen ist. In diesem Fall ist dieses Kapital zwar planerisch gebunden, jedoch frei verfügbar. Solche Finanzmittel kann man unter den Aspekten der Betriebswirtschaftslehre also auch beispielsweise für langfristig nutzbare Produktionsmittel einsetzen. Somit haben diese Geldmittel die Chance, nach ihrem Umwandlungsprozess in das Anlagevermögen der Bilanz aufgenommen zu werden – auf diese Weise wird Geldkapital in Vemögen umgewandelt.

In der Definition der Zentralbank schließt das geldkapital die folgenden Positionen ein:

- Termineinlagen mit Laufzeit von mehr als 2 Jahren,
- Einlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als 3 Monaten,
- Schuldverschreibungen mit Laufzeit von mehr als 2 Jahren sowie
- das Kapital und die Rücklagen der Banken bzw. der Montären Finanzinstitute (MFIs)

Dementsprechend gehörthier all das zum geldkapital, was nicht in die geldmengen einfließt.

Mit Geldkapital können grundsätzlich verschiedene Investitionen getätigt werden.

 
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