Fristentransformation

Die Fristentransformation (Fristenumformung oder -veränderung) ist eine Methode von Kreditinstituten, kurzfristige Passiva in langfristige Aktiva auszugeben, d.h. kurzfristige Einlagen werden als langfristige Kredite ausgegeben.

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Bei dieser Transformation liegt also keine Fristenkongruenz zwischen Aktiv- und Passivgeschäft vor. Möglich ist das vor Allem deshalb, weil zum Einen immer ein gewisser Bodensatz (Guthaben auf Konten, der trotz regelmäßiger Umsätze, stets vorhanden ist) auf den Konten der Kunden vorhanden ist und zum Anderen dem Kreditinstitut stetig neue Einlagen zufließen.

Die Fristentrasformation gehört zu den 3 Hauptaufgaben der Finanzintermediäre einer Volkswirtschaft, um so die einzelnen zeitlichen Interessen der Gläubiger und Schuldner miteinander vereinbaren zu können.

In der Praxis sind Transformationen von kürzeren Laufzeiten zu längeren üblich. Diese nennt man „positive fristentransformation“. Umgekehrt werden sie als „negative Fristentransformation“ bezeichnet und kommen in der Form auch eher selten vor.

In der Betriebswirtschaftslehre spielt die Fistentransformation vorrangig bei der Kalkulation von Bankdienstleistungen über die Marktzinsmethode (Ermittlung der Wertuntergrenze) eine Rolle. Hier ist sie eine Basis für die Berechnung des Strukturbeitrages.

 
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