Forderungsverkauf

Forderungsverkäufe sind Möglichkeiten von Kreditinstituten, die Ausfallrisikien im Zusammenhang mit der Kreditvergabe zu minimieren, indem die Forderungen an Dritte verkauft werden.

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Banken haben also das Recht, Forderungen gegenüber ihren Schuldnern (Kreditnehmern) an Dritte zu übertragen, wobei sie hinsichtlich der Methode verschiedene Varianten zur Auswahl haben. So können Forderungverkäufe statt finden durch …

… Asset Backed Securities (ABS)
… Collateralizes Debt Obligations (CDOs)
… Factoring


Bei den ersten beiden Varianten ist der Dritte in der Regel eine extra dafür gegründete Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle, kurz SPV) und bei der dritten Option kommen Factoringgesellschaften ins Spiel.

Grundsätzlich werden dadurch aber Forderungen handelbar gemacht und die Risiken vermindert. Außerdem fließen der Bank sofort liquide Mittel zu, mit denen sie wieder arbeiten können. Welche Art von Forderungsverkauf auch immer getätigt wird: Die wichtigste Funktion, die hier zu Grunde liegt, ist also die Finanzierung der Liquiditätsengpässe der Unternehmen.

Nicht zuletzt sind es auch bilanztechnische Gründe, die hier Vorteile versprechen, wenn davon ausgegangen wird, dass die so flüssig gemachten Gelder zur Zahlung von Verbindlichkeiten eingesetzt werden.

 
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