Finanzsystem

Ein Finanzsystem ist eine durch Wechselwirkungen verbundene Gesamtheit bestehend aus Finanzintermediären (Banken, Versicherungsunternehmen etc.), Finanzmärkten und Verrechnungssystemen (Zahlungsverkehr, Wertpapierverrechnung etc.).

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Teilweise zählt man auch den privaten und staatlichen Sektor einer Volkswirtschaft hinzu, da auch diese in irgendweiner Weise am Finanzwesen - sei es durch Zuführung von Kapital oder Ähnlichem - beteiligt sind.

Zu den wichtigsten staatlichen Institutionen, die im Rahmen des Finanzsystems eine Rolle spielen, zählen zum Beispiel unterschiedliche Aufsichtsbehörden wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) ist in diesem Zusammenhang erwähnenswert.

Für das Wachstum und die Entwicklung einer Volkswirtschaft ist ein funktionierendes Finanzsystem von großer Wichtigkeit. Wie ein solches System jedoch gestaltet wird, unterscheidet sich teilweise innerhalb der verschiedenen Länder erheblich. So kommen kapitalmarktbasierte Systeme zur Anwendung, wie es zum Beispiel in den Vereinigten Staaten von Amerika üblich ist. Ein bankbasiertes Finanzsystem ist dagegen in Deutschland zu sehen.

Grundsätzliche Akteure innerhalb eines Finanzsystems sind somit:


Kapitalgeber (Kreditgeber)

-> Finanzintermediäre
-> private Hasuhalte (Sparanlagen etc.) u.s.w.

Kapitalnehmer
-> private Haushalte
-> Unternehmen
-> Staat
-> Finanzintermediäre u.s.w.

Alle nationalen Finanzsysteme zusammen gesehen finden sich unter dem Begriff globales oder internationales Finanzsystem wieder.

 
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