Euromarkt

Als Euromarkt bezeichnet man den Markt, auf dem Geldanlagen und Kreditgeschäfte in einer Währung getätigt werden, die nicht dem gesetzlichen Zahlungsmittel des jeweiligen Landes entsprechen.

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Beispiel:
-Termineinlage in US-Dollar (USD) in Deutschland
- Kreditaufnahme in Euro in London
etc.

Der Euromarkt teilt sich dabei in den Eurogeldmarkt (Markt für kurzfristige Geschäfte) und den Eurokapitalmarkt (Markt für langfristige Geschäfte) auf. Entstanden ist er in den 50er Jahren durch das Handelsdefizit der USA und den Marshall-Plan und weitet sich seitdem rasant aus. Deshalb kann man den Euromarkt heutzutage geografisch auch nicht mehr eingrenzen.

Die Vorteile der Anleger bzw. Kreditnehmer des Euromarktes sind vor Allem die folgenden:
- fehlende Regulierungen
- hohe Liquidität
- Effizienz
- relativ niedrige Transaktionskosten

Allerdings birgt dieser Bereich auch ein enormes Risiko, da bei Insolvenz oder Ähnlichem des Finanzinstitutes, bei dem die Geschäfte getätigt werden, die inländischen Haftungseinrichtungen nicht greifen.

 
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