Equity Kicker

Ein Equity Kicker ist eine Möglichkeit für Kapitalgeber von Mezzanine-Kapital (Einbringung von Kapital als Fremd- und Eigenkapital ohne Erhalt bestimmter Rechte wie Stimmrecht etc.), sich am Erfolg des Unternehmens beteiligen zu können.

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Da Investoren von Mezzanine-Kapital ein höheres Risiko tragen, als Fremdkapitalgeber (Grund: Nachrangigkeit bei Insolvenz), fällt auch die Rendite für die Kapitalgeber höher aus. Je größer der Anteil an Eigenkapital ist, umso größer wird auch das Risiko und umso höher ist die Rendite, welche sich zusammensetz aus erfolgsunabhängigen Basiszinsen und kapitalisierenden Zinsen. Wird dem Kapitalgeber nun ein Equity Kicker gewährt, so fällt üblicherweise der Anteil der kapitalisierenden Zinsen geringer aus, was wiederum für das Unternehmen weniger Kosten bedeutet.

Die Ausgestaltung eines solchen Rechts kann dabei wie folgt aussehen:

1. Bezugsrecht bzw. Option auf Unternehmensanteile (z.B. Aktienanteile bei einem späteren Börsengang)

2. Wandlungsrecht des Mezzanine-Kapitals in eine echte Beteiligung (Eigenkapital)

3. Recht auf Teilnahme an zukünftigen Kapitalerhöhungen des Unternehmens

4. Prämienzahlung

Abgesehen vom letzten Aspekt findet bei allen Varianten eine Veränderung der Gesellschaftsverhältnisse statt, da der Kapitalgeber bestimmte Rechte (z.B. Stimmrecht, Einflussnahme-recht etc.) am Unternehmen erhält.

 
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