Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl und gibt das Verhältnis des bilanziellen Eigenkapitals zum Gesamtkapital eines Unternehmens an.

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Beim Gesamtkapital wird in der Regel von der bereinigten Bilanzsumme ausgegangen, d.h. die Bilanzsumme wird – je nach vorhandenen Bilanzpositionen – um bestimmte Wert bereinigt. Grundsätzlich kann man also sagen, dass die Formel für die Eigenkapitalquote wie folgt aussieht:

Eigenkapitalquote = (wirtschaftliches Eigenkapital * 100) ÷ bereinigte Bilanzsumme

Dabei gilt generell: Je geringer die Quote, umso größer das Risiko für die Gläubiger, denn je weniger Eigenkapital in einem Unternehmen vorhanden ist, umso geringer wird dessen Zahlungsfähigkeit (Bonität) eingeschätzt und umso größer ist die Gefahr für Kreditgeber etc., Ausfälle erleiden zu müssen. Deshalb hängt die Beurteilung der Kreditwürdigkeit sehr stark von der Eigenkapitalquote ab. Des Weiteren wird die allgemeine Stabilität an Hand dieser Kennziffer gemessen.

Die Höhe der Quote ist aber sehr häufig abhängig von der Größe, der Rechtsform, der Branchenzugehörigkeit etc. des Unternehmens. Bei Kreditinstituten aber ist beispielsweise nach Basel II eine Eigenkapitalquote von mindestens 8 % vorgeschrieben.

 
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