Bancor

Der Begriff „Bancor“ sollte nach den ursprünglichen Plänen des britischen Wirtschaftswissenschaftlers John Maynard Keynes die Bezeichnung für ein internationales Währungssystems sein.

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Vorgestellt wurde das Modell des Weltwährungssystems im Jahre 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Es sollte auf einer Einheitswährung, dem Bancor, aufbauen. Dieser war als eine Währung mit Goldbindung gedacht und sollte in jede nationale Währung zu einem festen (teilweise anpassungsfähigen) Wechselkurs umzutauschen sein.

Wäre es zu Leistungsbilanzschwankungen in den Ländern gekommen, hätten diese mit Krediten bei der Weltzentralbank, der International Clearing Union, ausgeglichen werden können. Wäre der Kreditrahmen mit 25 % ausgenutzt worden, so hätten beide, d. h. Schuldner wie Gläubiger, Zinszahlungen leisten müssen. Das Modell von Keynes konnte sich allerdings nicht durchsetzen. Im Jahre 1968 wurden deshalb in den USA Sonderziehungsrechte (SZR) beschlossen und 1970 erstmals zugeteilt. In Europa war der ECU (European Currency Unit) das Gegenstück zu den SZR. Er galt 1979 bis 1998 als Rechnungseinheit der Europäischen Gemeinschaft (EG). Beides, d. h. die SZR und der ECU, waren Korbwährungen.

 
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