Ausfallwahrscheinlichkeit

Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist eine Kennzahl des Kreditrisikomanagements und beschreibt den erwartenden Verlust eines Kreditengagements, d. h. das kreditausgebende Institut hat von Anfang an (geringe) Zweifel an der vollen Rückzahlung der Forderung durch den Kreditnehmer.

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Kreditberater erkennen bereits während der Bonitätsprüfung des Kunden, ob ein Verlust zu erwarten oder möglich ist, da sie alle notwendigen Kundendaten erfragen und durch ein internes Rating Bewertungen abgeben können. Dem zufolge müssen die Kreditinstitute ihre Kreditnehmer in Kundengruppen einteilen, um diese je nach Bonität beurteilen zu können. Die grobe Einteilung erfolgt in


  • einwandfreie Forderungen – es besteht kein Zweifel an der Rückzahlung

  • zweifelhafte Forderungen – es besteht Zweifel an der vollen Rückzahlung

  • uneinbringliche Forderungen – der Kreditausfall steht fest


Um diese Risiken abzufangen, werden bereits bei Antragstellung bestimmte Differenzierungen vorgenommen. Beispielsweise unterscheiden sich die Scoring-Noten, die Konditionen, die Absicherung des Darlehens etc. Außerdem ist das Institut dazu verpflichtet, bei zweifelhaften Forderungen Abschreibungen nach dem Niederstwertprinzip vorzunehmen, um das eventuelle Risiko abzusichern.

 
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