Anzugsgeld

Anzugsgeld, auch Bürgergeld oder Einzugsgeld genannt, ist ein Begriff aus der Geschichte und lässt sich auf die Zeit des Mittelalters zurück führen. Generell bezeichnet es eine Abgabe an den Herrn beim „Herzug“ einer Person.

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In der früheren Zeit musste es also von Personen in bar gezahlt werden, die sich in einer Stadt, einer Gemeinde oder eines Territoriums als Zuzügler niederlassen wollten. Darüberhinaus konnte es vorkommen, dass seitens der Kirche der Gemeinde zusätzlich ein Kirchgeld verlangt wurde. Abgeschafft wurde das Anzugsgeld per Gesetz erstmals im November 1867 im Norddeutschen Bund und in den folgenden Jahren im gesamten deutschen Reich.

 
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