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Phishing-Angriff: So schützt du deine Daten

In deinem Postfach erscheint die Nachricht deiner Bank:

Dein Herz schlägt schneller – was, wenn es stimmt? Doch Vorsicht!
Solche Nachrichten kommen oft nicht von deiner Bank oder einem seriösen Unternehmen, sondern von Cyberkriminellen. Willkommen in der Welt des Phishings!


Was ist Phishing?

Phishing-Angriffe sind Versuche, vertrauliche Daten wie Passwörter oder Online-Banking-Infos zu stehlen. Kriminelle tarnen sich dabei als seriöse Unternehmen und locken dich mit gefälschten E-Mails, die oft täuschend echt wirken. Der Begriff Phishing setzt sich aus „Passwort“ und „fishing“ (Angeln) zusammen – die Betrüger werfen also Köder aus und hoffen, dass du anbeißt.

Wie funktioniert Phishing?

Du bekommst eine E-Mail, die angeblich von einer Bank, einem Onlineshop oder einem anderen vertrauenswürdigen Unternehmen stammt. Darin wirst du aufgefordert, einen Link anzuklicken oder eine Datei zu öffnen. Es soll schnell gehen, denn es geht um „DEIN KONTO“.
Doch in Wahrheit führt der Klick dich zu einer gefälschten Webseite oder installiert Schadsoftware auf deinem Gerät.

Woran erkennst du Phishing-Mails?

Manchmal sind die Phishing-Mails so schlecht gemacht, dass sie sofort als Betrug auffallen. Aber die Betrüger werden immer raffinierter, sodass die E-Mails oft täuschend echt wirken. Hier sind einige typische Merkmale, um Nachrichten von Betrügern zu erkennen:

  1. Fehlende persönliche Anrede: Seriöse Unternehmen sprechen dich normalerweise mit deinem Namen an. Allgemeine Anreden wie „Sehr geehrter Kunde“ sind verdächtig.
  2. Drohende Fristen: Kriminelle setzen oft auf Druck und kurze Fristen, um dich zu schnellem Handeln zu bewegen. Begriffe wie „Sperrung“, „Inkasso“ oder „Mahnung“ sollten dich misstrauisch machen.
  3. Hohe Geldbeträge: Wenn dir eine hohe Rückzahlung oder eine ungeahnte Belastung angekündigt wird, ist Vorsicht geboten.
  4. Merkwürdige Absenderadressen: Oft passt die Absenderadresse nicht zum Inhalt der Mail. Sieht die Adresse komisch aus, ist es vermutlich Phishing.

Im Bild siehst du die Phishing-Mail, die seit Juni 2024 im Umlauf ist. Dabei handelt es sich nicht um eine Nachricht der Bank!

phishing-angriff-vom-juni-bei-der-hanseatic-bank

Was wird deine Bank niemals tun?

Deine Bank wird dich niemals per E-Mail oder SMS auffordern, vertrauliche Daten wie PINs oder TANs preiszugeben. Auch wirst du nie aufgefordert, auf Links zu klicken, um dein Konto zu „verifizieren“. Wenn du unsicher bist, kontaktiere deine Bank – aber nutze niemals die Kontaktdaten aus der verdächtigen E-Mail!

Was tun, wenn du auf einen Phishing-Link geklickt hast?

Keine Panik! Falls du auf einen Phishing-Link geklickt oder eine Datei geöffnet hast, solltest du sofort handeln:

  1. Antivirus-Programm durchlaufen lassen: Starte ein aktuelles Antiviren-Programm, um sicherzugehen, dass keine Schadsoftware auf deinem Gerät ist.
  2. Passwörter ändern: Vor allem, wenn du sensible Daten wie Zugangsdaten eingegeben hast, solltest du sofort deine Passwörter ändern.
  3. Bank informieren & Karte sperren: Wenn es um deine Bankdaten ging, kontaktiere umgehend deine Bank und lass verdächtige Kontobewegungen prüfen. Im Notfall solltest du sofort deine Karte über das Online-Banking sperren!

Wie schützt du dich vor Phishing?

Der beste Schutz ist Vorsicht. Hier sind einige Tipps, wie du dich schützen kannst:

  • Aktuelle Sicherheitssoftware nutzen: Halte dein Antiviren-Programm und dein Betriebssystem stets auf dem neuesten Stand.
  • Links meiden: Gib Webadressen lieber direkt in den Browser ein, statt auf Links in E-Mails zu klicken.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung: Aktiviere diese Funktion, wo immer es möglich ist, um deine Konten besser zu schützen.
  • Wachsam bleiben: Sei besonders vorsichtig, wenn dir etwas ungewöhnlich oder verdächtig vorkommt.
Bildquellen:

@PaySol.de | Adobe Firefly

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