Zins-Allokationsfunktion

Mit Zins-Allokationsfunktion ist die Lenkungsfunktion von Zinsen gemeint. Darunter ist zu verstehen, dass sich die Verteilung von Kapital (bzw. des Geldes) innerhalb einer Volkswirtschaft an der Verzinsung des eingesetzten Kapitals und damit an der erzielbaren Rendite orientiert.

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Daraus kann grundsätzlich abgeleitet werden, dass in Bereiche, wo ein erhöhter Bedarf (beispielsweise an Kapital) besteht, das Angebot aber vergleichsweise gering ist, eine umso höhere Verzinsung erwartet werden kann. Zusammengefasst gilt also bezogen auf eine Idealdarstellung:

1. Ist die Nachfrage nach den Ressourcen (Geld/ Kapital) größer, als das Angebot, dann ist eine Verzinsung größer 0 für das eingesetzte Kapital erzielbar.

2. Ist die Nachfrage gleich dem Angebot, dann ist auch die Verzinsung gleich 0. Das Angebot-Nachfrage-System ist im Gleichgewicht und es wird kein zusätzliches Kapital benötigt.

3. Ist die Nachfrage geringer als das Angebot, dann sinkt die Verzinsung auf unter 0. Die Ressourcen werden quasi für einen nicht mehr vorhandenen Bedarf verschwendet und dem Produzenten entstehen Kosten.

Bezogen auf den reellen Geldmarkt ist zu erkennen, dass die Verzinsung stets über 0 liegt. Das wiederum signalisiert den Wirtschaftsteilnehmern, dass noch Ressourcenbedarf vorhanden ist. Da hier stets ein positiver Zins existiert, wirkt die Zins-Allokationsfunktion dahingehend, als dass die Marktteilnehmer dahin geschickt werden, wo sie den größtmöglichen Ertrag erzielen.

 
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