Zentralisation, monetäre

Die Wendung „monetäre Zentralisation“ (auch monetäre Zentralisierung) stammt aus dem Gebiet der Systemtheorie und meint die Ausgliederung des ökonomischen durch Geld gesteuerten Bereichs aus einem gesamten Gesellschaftssystem.

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Darunter versteht man also die Gliederung eines Gesellschaftssystems in einzelne Ordnungsbereiche, wobei sich die monetäre Zentralisation speziell auf die Ausdifferenzierung der Wirtschaft bezieht. Sie wird durch Geld gelenkt und bestimmt, da es das Kommunikations- und Kalkulationsmittel des gesamten wirtschaftlichen Teilsystems ist.

Auf Grund der monetären Zentralisation ist die Wirtschaft als solches heute ein geschlossenes, zirkulierendes, eigenständig arbeitendes und konstituiertes System, in dem Zahlungsvorgänge statt finden und abgewickelt werden sowie Zahlungsfähigkeit voraussetzt und auch schafft.

 
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