Zahlungsstrom

Der Begriff „Zahlungsstrom“ (teilweise auch Cash Flow genannt) meint allgemein einen Geldfluss innerhalb einer bestimmten Zeitspanne bzw. zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sowohl in der Volks- als auch in der Betriebs- bzw. Finanzwirtschaftlehre ist die Bezeichnung zu finden.

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Volkwirtschaft
Volkswirtschaftlich betrachtet steht einem Zahlungsstrom stets ein entsprechender Güterstrom in umgekehrter Richtung gegenüber. Auf dieser Grundlage basiert der Wirtschaftskreislauf einer Volkswirtschaft. Ohne Zahlungs- und Güterströme könnte keine rege und funktionierende Wirtschaft bestehen. Der Zahlungsstrom ist hier ein Teilbereich des Produktivgüterstromes, der den Fluss von Produktionsfaktoren – also auch Kapital – umfasst.

Betriebs- bzw. Finanzwirtschaft
In dieser Sparte definiert man einen Zahlungsstrom als einen Geldfluss resultierend aus einer Investition, einem Wertpapier, Derivaten oder sonstigen Finanzkontrakten. Bedeutende Rolle spielt bei der Ermittlung eines Zahlungsstromes in der Finanzmathematik der Zeitpunkt, zu dem die Zahlung statt findet, da man hier unterscheidet zwischen …

… sicheren und
… unsicheren


Strömen. Je weiter der Zahlungszeitpunkt in der Zukunft liegt, desto größer ist auch das Risiko, dass Einflussgrößen den Zahlungsstrom verhindern oder abändern.

Zudem differenziert man auch …

… positive und
… negative


Zahlungsströme, wobei die positiven eher Eingänge (Einzahlungen, Erträge) und die negativen eher Ausgänge (Auszahlungen, Aufwände) beinhalten.

Möchte man den Nettozahlungsstrom ermitteln, saldiert man schlicht die negativen und positiven Zahlungsströme innerhalb einer Periode.

 
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