Warenhandel

Als Warenhandel bezeichnet man in der Wirtschaftslehre den Austausch von Waren gegen Zahlungsmittel. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Güterhandel, da dieser sowohl Waren als auch Dienstleistungen zu Handelsgegenstand hat. Beim Warenhandel hingegen werden - wie es der Begriff bereits vermuten lässt - ausschließlich Waren gehandelt. Demnach stellt er nur einen Teilbereich des Güterhandels dar.

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Warenhandel kann sowohl innerhalb einer Volkswirtschaft als auch grenzüberschreitend betrieben werden. Der Ausfuhr von Waren aus dem Land wird dabei Warenexport und die Einfuhr ins Land Warenimport bezeichnet. Erfasst werden diese Güter- und Zahlungsströme in der Handelsbilanz des Landes. Diesen Handel nennt man auch Außenhandel.

Für die Volkswirtschaften im Allgemeinen (national) sowie den internationalen Wirtschaftsverkehr ist der Warenhandel neben dem Dienstleistungssektor einer der wichtigsten Komponenten für einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf sowie Handelstransaktionen. Als wichtigster Indikator innerhalb dieser Komponente dient (dienen) das Preisniveau bzw. die Preisunterschiede bei den Waren und Produkten. Diese wiederum resultieren aus den unterschiedlichen Produktionsausgestaltungen, d.h. der Einsatz der Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital, Boden, etc. Da in den ausländischen Gebieten oftmals geringer Kosten bei den Produktionsfaktoren entstehen, kann es auch sein, dass der Import der waren für ein Unternehmen kostengünstiger sein kann als die eigene Produktion im Betrieb.

Grundsätzlich differenziert man beim Warenhandel zwei Varianten:

1) Intraregionaler Warenhandel
Austausch von Waren und Zahlungsmitteln zwischen Ländern einer Region (z.B. Europa, Nordamerika etc.)

2) Interregionaler Warenhandel
Austausch von Waren und Zahlungsmitteln zwischen Regionen

 
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