Wall Crossing

Der Begriff „Wall Crossing“ beschreibt metaphorisch das räumliche und personelle Überschreiten institutsinterner Zuständig- und Vertraulichkeitsbereiche. Dadurch kann es häufig zu Interessenkonflikten im Unternehmen kommen.

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Grundsätzlich sollten die verschiedenen Bereiche eines Institutes, die sich vor Allem durch verschiedene Zielsetzungen voneinander abgrenzen, voneinander getrennt werden (Chinese Wall). Dadurch sollen ein unzulässiger und unnötiger Informationsaustausch vermieden und Interessenkonflikte umgangen werden. Wird diese Regelung nicht eingehalten und die Bereich fließen ganz oder teilweise ineinander über, so handelt es sich um Wall Crossing.

Grundsätzlich ist es aber von großer Bedeutung, dass diverse Abteilungen vor Allem in einem Finanzinstitut voneinander abgeschottet werden. Beispielsweise ist es beim Börsengang eines Unternehmens wichtig, die einzelnen mit dem Prozess beauftragten Bereiche sowohl räumlich als auch personell auseinander zu halten, um unter Anderem Insidergeschäften vorzubeugen.

 
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