Versicherung, nutzungsabhängige

Eine nutzungsabhängige Versicherung meint, dass ein Gegenstand nur dann durch diese Versicherung Schutz hat, wenn dieser sich im Falle eines Schadens auch wirklich in Gebrauch befunden hat.

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Bestes Beispiel hierfür ist die Nutzung eines Kraftfahrzeuges. Im Falle eines Schadens muss hier nachgewiesen werden, dass das Kraftfahrzeug auch tatsächlich in Gebrauch war, als der Schaden eingetreten ist. Dies lässt sich im Falle eines Unfall sicherlich durch den Unfallgegner beweisen, aber auch die moderne Technik kann einem hierbei zu Hilfe kommen. So kann beispielsweise durch GPS (Global Positioning System = Globales Positionsbestimmungssystem) erkannt werden, ob sich das versicherte und für den Schaden angegebene Fahrzeug tatsächlich an dem aufgeführten Ort befunden hat.

Eine hervorragende Möglichkeit, diese Überprüfung im LKW-Bereich anzuwenden, ist die eingeführte LKW - Maut, denn die einzelnen Maut-Stationen können nachverfolgen, ob die im Falle einer Schadensmeldung gemachten Angaben eines Versicherten auch der Wahrheit entsprechen.

Die nutzungsabhängige Kfz-Versicherung kann auch besagen, dass nur der Versicherungsnehmer das Fahrzeug bewegt.

Eine relativ neue Entwicklung kann einem Versicherungsnehmer helfen, Prämien zu senken. Hierbei wird in das zu versichernde Fahrzeug ein Computerchip eingebaut. Die Versicherung kann so erkennen, ob der Fahrer sich verkehrswidrig verhält, ob er mehr auf ruhige oder eher auf befahrenen Straßen fährt. Je besonnener sich der Autofahrer verhält, desto niedriger fällt die Prämie aus. In Deutschland gibt es derzeit (Januar 2008) allerdings noch keine Anbieter dieses Models.

 
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