Verschuldungsquote, öffentliche

Wenn man das Bruttoinlandsprodukt mit den allgemeinen Staatsschulden vergleicht und gegeneinander aufrechnet, so nennt man das daraus resultierende Ergebnis „Verschuldungsquote“.

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Um diese Verschuldungsquote zu berechnen, sind einige wichtige Regelungen zu beachten, die der Volkswirtschaft zu Grunde liegen.

Eine höhere Verschuldungsquote mag auf den ersten Blick nicht unbedingt als negativ erscheinen, da hierdurch in der Regel höhere Einnahmen zu erwarten sind. Allerdings führt dies auch zwangsläufig dazu, dass die Wirtschaft einer zu erwartenden Mehrbelastung nur schwer Stand halten kann.

Mal angenommen, der Staat hat diese Schulden durch Anleihen aufgenommen. Dann ist die Folge eine Erhöhung des Zinssatzes. Natürlich leiden hier dann auch die Kleinanleger und die Börsianer darunter, denn als logische Schlussfolgerung haben diese dann auch die ungünstigeren Konditionen. Nun können hieraus aber auch noch hohe und weitgreifende Konsequenzen erfolgen: Der Geldwert kann drastisch sinken, so dass weniger Menschen ihr Geld anlegen. Somit kann der Staat mit weniger Geld arbeiten und die Staatschulden wachsen weiter.

Öffentliche Verschuldungsquote in Deutschland

Nachdem die öffentliche Verschuldungsquote in Deutschland seit den 2000er-Jahren extrem stark gestiegen war, schaffte das Land im Jahr 2014 die Wende und verkündete erstmals die sogenannte schwarze Null. Seitdem nimmt Deutschland keine weiteren Staatsschulden auf. Die Verschuldungsquote liegt in Deutschland entsprechend seitdem bei null. Deutschland ist allerdings nur eines von weltweit sehr wenigen Ländern, dass die öffentliche Verschuldungsquote gesenkt hat.

 
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