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Umsatzverbriefung

Die Umsatzverbriefung (engl.: turnover securitisation) ist eine eher weniger gebräuchliche, besondere Variante der Verbriefung am Finanzmarkt, d.h. es ist eine spezielle Art der Asset Backed Securities (ABS).

Kennzeichnend für die Umsatzverbriefung ist – wie es der Name schon sagt – die Verbriefung des Unternehmensumsatzes. Dadurch hebt sich diese Form deutlich von den üblichen ABS ab, da normalerweise Forderungen oder Ähnliches verbrieft werden. Hier aber wird ein bereits realisierter Kapitalzufluss des Unternehmens in Wertpapiere gewandelt und an das Publikum verteilt.

In der Regel wird bei der Umsatzverbriefung aber nicht auf bereits realisierten Umsatz sondern auf zukünftig zufließenden, prognostizierten Kapitalfluss abgezielt. Das wiederum bedeutet, dass die Investoren vom zukünftigen Umsatz des Unternehmens ihre Erträge aus den ABS erwirtschaften bzw. erhalten. Sie sind also maßgeblich vom Erfolg des Unternehmens abhängig.

Diese Variante der forderungsbesicherten Wertpapiere findet vor Allem in Großbritannien häufig Anwendung, da die Handelsunternehmen mit den Umsatzverbriefungen zusätzliches Kapital in den Betrieb einbringen können.

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