Tulpencrash

Der Tulpencrash findet seinen Ursprung im Jahre 1593, als die Holländer aus Konstantinopel (heute: Istanbul) Tulpenzwiebeln nach Amsterdam importierten (einführten).

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Mit dem Import stieg auch die Beliebtheit der Pflanzen im Land, doch die Ware war leider nur in sehr knappen Mengen vorhanden. Folglich stieg auch der Pries für eine Zwiebel, so dass das Preisniveau 1634 seinen Höhepunkt erreichte. Eine Tulpenzwiebel der Sorte Semper Augustus kostete 10.000 Gulden, d.h. soviel wie ein ganzes Haus. Man sagt, ein Brauereibesitzer habe sogar seine Brauerei gegen 3 Zwiebeln getauscht.

1637 kam der Zusammenbruch – der Tulpencrash. Die Blase platzte, die Preise sanken und viele Spekulanten blieben auf ihren wertlosen Tulpenzwiebeln sitzen. Die Folgen waren einige Pleiten und Bankrotts.

 
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