Tresorschein

Als Tresorschein wurde bis ins vorige Jahrhundert Papiergeld genannt. Dieses Papiergeld wurde vom Staat ausgegeben und es bestand kein Zwang zur Annahme des Tresorscheins. Ein geläufigerer Begriff dafür ist „Kassenanweisung“.

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Der Tresorschein konnte zur Ablöse von einer staatlichen Forderung genutzt werden. Damit kam der Schein einer Schatzanweisung sehr nahe.

Papiergeld meint keineswegs das alltägliche Geld, mit dem jeder an der Kasse zahlen kann, sondern Wertpapiere. Diese Wertpapiere gibt es in verschiedenen Ausführungen. Es gibt Papiergeld, welches gegen Edelmetall eingelöst werden kann, und solches, was nicht einlösbar ist. Dieses Papiergeld kann vom Staat oder von Banken ausgegeben werden. Heutzutage spricht man dann von Papiergeld, wenn man von normalen Banknoten in der jeweiligen Währung spricht. Für diese Banknoten besteht allerdings ein Annahmezwang.

 
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