Tragfähigkeitslücke

Die Tragfähigkeitslücke ergibt sich aus der Generationenbilanz. Die aktuelle Generation hinterlässt der kommenden Generation Schulden im Staat. Berechnet man nun diese Schulden, kommt man auf die Höhe der Tragfähigkeitslücke.

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Folglich nennt man die Lücke zwischen den staatlichen Ausgaben und der staatlichen Einnahmen beziehungsweise des zur Verfügung stehenden Vermögens Tragfähigkeitslücke.

Der erste Schritt, die Tragfähigkeitslücke zu verringern, war, das Renteneintrittsalter nach oben zu setzen. Dadurch und durch die Anpassung der Rentenformel wurde es geschafft, die Lücke um 50 Prozent zu verringern.

Was hat die Tragfähigkeitslücke nun zur Folge?

In erster Linie müssen mehr Einnahmen geschaffen werden – das heißt, die Steuern werden erhöht. Das trifft natürlich auch die zukünftigen Generationen. Damit ist für zukünftige Generationen natürlich auch sichergestellt, dass neben den Schulden auch die Guthabenseite vererbt wird. Etwas verwirrend stellt sich raus: Folgegenerationen zahlen mehr Steuern, um die Staatsverschuldung gering zu halten, und sie erhalten weiterhin Zinsen der Anleihen vom Staat. Es gilt allerdings nicht zu unterschätzen, dass die Steuern enorm erhöht werden müssen, um letztendlich die Tragfähigkeitslücke zu decken.

 
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