Terror-Papiere

Als Terror-Papiere bezeichnet man Anleihen, die von Erstversicherern begeben werden und dazu dienen, die Verbriefung von Großrisiken abzusichern.

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Diese Verbriefungen sollen direkt auf dem Kapitalmarkt platziert werden, weshalb man sie als Anleihen begibt. Die Rendite für den Anleger hängt dabei immer vom jeweiligen Versicherungsereignis ab.

Die Terror-Papiere wurden erstmals nach den Terror-Anschlägen von islamistischer Hand vom 11. September 2001 erwogen. Die Rückversicherer schlossen nach diesen Anschlägen die Deckung von Terroranschlägen aus, sodass dieses Risiko quasi nicht mehr länger versicherbar war.

Die Anleihen sind nun zwar auf dem Markt und werden dort entsprechend gehandelt, jedoch besteht nach wie vor die Erwartungshaltung, dass hier noch weitere Anschläge folgen werden und zwar weltweit. Auf Grund dieser Erwartungshaltung kann man also davon ausgehen, dass die Anleihen nur sehr beschränkte Käuferzahlen ansprechen dürften und damit nicht wirklich erfolgreich sein werden.

 
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