Synergiepotential

Der Begriff „Synergiepotenziale“ stammt aus dem Finanzbereich. Im englischen Sprachraum werden sie auch als „synergetic potentials“ bezeichnet. Sie stellen mögliche Einsparungen dar, die bei Fusionen oder Übernahmen im Finanzsektor erzielt werden können.

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Festgelegt wurde dabei, dass die möglichen Einsparungen bei solchen Fusionen und Übernahmen insbesondere im Finanzbereich bereits im ersten Jahr erreicht werden müssen. Eine Faustformel besagt, dass diese Einsparungen auf allen nur erdenklichen Ebenen durchgeführt werden müssen. Binnen eines Jahres nach dem Zusammenschluss, also nach der Fusion bzw. der Übernahme, müssen mindestens 80 Prozent der Synergiepotenziale ausgeschöpft werden.

Allerdings wird und wurde dies in der Vergangenheit regelmäßig nicht erreicht, selbst wenn sich sehr große Unternehmen aus dem Finanzsektor zusammengeschlossen haben. Damit ist das Ziel, welches mit der Regelung in Bezug auf die Synergiepotenziale oder auch Einsparpotenziale, also der möglichen Einsparungen, verfolgt wurde, regelmäßig nicht erreicht wurden. Inwiefern hierbei auch ein gesetzlicher Zwang in Frage kommt, bleibt abzuwarten. Dies wird sich voraussichtlich in der Zukunft bei weiteren Fusionen und Übernahmen zeigen, ob hier ein Zwang möglich wird oder eben auch nicht.

Grundsätzlich steht der Begriff damit also für sämtliche möglichen Einsparungen nach einem Zusammenschluss, die dabei in jeder Ebene der gesamten Struktur durchgesetzt werden müssen und sollen.

 
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